Herzlich willkommen
Das Schreiben, die literarische Textkreation, die Wortspielerei betrachte ich als meine Form der Expression und Kommunikation, die es ermöglicht, Grenzen der Wahrnehmung und des Verstehens zu erforschen und neue Blickwinkel zu eröffnen. Meine Textprodukte sind geprägt von unkonventionellen Strukturen und konzeptueller Tiefe. Dabei versuche ich, die Sprache selbst zu dekonstruieren und sie in neue, aufregende Formen zu bringen.
NEUERSCHEINUNG 2026
Acht Erzählungen, ein zusammenhängendes Universum: In „Dem nachdenken“ erzählt Ulrich Jösting von Menschen in Situationen äußerster Bedrängnis. Zwischen Parabel, Dystopie und poetischer Verdichtung entsteht ein Erzählraum, in dem sich Macht und Ohnmacht, Gewalt und Restwürde unaufhörlich berühren. Ein sprachlich eigenständiger Band von großer atmosphärischer Dichte.
Jösting entfaltet einen lyrischen Kosmos von betörender Dichte und beunruhigender Schönheit. Seine Gedichte – kantig, zerbrechlich, zutiefst gegenwärtig – sind Vexierbilder seelischer Topographien, in denen Wirklichkeit und Wahn, Erinnerung und Ahnung auf eigentümliche Weise ineinander übergehen. Wie aus der Halbdämmerung eines Traums hervorgegangen, verhandeln die Verse das menschliche Dasein im Grenzbereich zwischen Verfall und Transzendenz, zwischen archaischer Stille und flüchtigem Bedeutungsschimmer. Die Sprache ist minimalistisch, jedoch aufgeladen – jedes Wort eine Sedimentierung von Welt, jeder Vers ein tastendes Seismogramm innerer Erschütterung. Mit nahezu unerhörter Konsequenz erschafft die vorliegende Sammlung eine Poetik des tastenden Verlusts, die – trotz des inhärenten Schmerzes – nicht auf Pathos, sondern auf Präzision setzt. Hier wird nicht getröstet, sondern verstanden, durchdrungen, gehalten. Eine lyrische Stimme von radikaler Zartheit, die auf leisen Sohlen den Grund menschlicher Erfahrung umkreist und dabei Worte findet, wo anderen längst der Atem stockt.
In meinen Texten verfolge ich eine visionäre Mission: das Gewohnte zu destabilisieren und das Unerwartete hervorzurufen. Ich spiele mit dem Konzept von Zeit und Raum, Sinn und Unsinn, richtig und falsch, möchte so festgefahrene Denkmuster auflockern und neue Perspektiven auf die menschliche Existenz und Gesellschaft eröffnen. Hierbei bediene ich mich des unendlichen Repertoires an Stilen, Techniken und Ausdrucksmitteln, das Sprache bietet.

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